|
Geschichte |
|
|
|
Bis 1623 war das heutige Apothekerhaus das Rathaus von Bruck. Ende des 16. Jahrhunderts wurde es dem Magistrat zu eng, weshalb er die direkt anschließende, viel größere erzherzogliche Burg des Erzherzogs Ferdinand erwarb. Das alte Rathaus wurde an den Hartberger Bürger Simon Wels verkauft.
1715, zu einer Zeit der höchsten Pestgefahr, erwarb der Stadtapotheker Simon Jacob Häntsch das Haus und seit dieser Zeit befindet sich hier eine Apotheke. In den folgenden Jahren wurde Bruck an der Mur von der Pest schwer heimgesucht.
Ein weiterer schwerer Schlag für die Stadt Bruck an der Mur, der große Brand des Jahres 1792, ausgelöst durch Unachtsamkeit im Haus eines Sattlermeisters am Hauptplatz, entfacht und ausgebreitet durch einen gerade zu dieser Zeit herrschenden Sturmwind, äscherte die Stadt fast zur Gänze ein. Von 166 Häusern wurden 164 ganz oder teilweise zerstört. Auch das Apothekerhaus, das damals zum Großteil aus Holz bestand, wurde schwer beschädigt, wobei zum Glück der schöne Arkadenhof im Inneren der Apotheke erhalten geblieben ist. Der Schaden am Apothekerhaus betrug damals 16.620 Gulden, was bei derzeitigem Goldpreis heute einem Wert von etwa 600.000€ entsprechen würde. 
Bis 1808 war das Haus wieder instandgesetzt. Die wunderschöne Holzdecke und der Arkadenhof sind heute noch vorhanden.
 |
|
|
Lage |
|
|
|
Die Apotheke liegt an der Nordseite des schönen, neugestalteten Hauptplatzes, unmittelbar neben dem Rathaus und dem Wahrzeichen der Stadt, dem Eisernen Brunnen, der auch das Markenzeichen der Salvator Apotheke ist.

Parkmöglichkeiten für KFZ gibt es rund um den Hauptplatz, in der Tiefgarage unter dem Hauptplatz und bei der Stadtpfarrkirche Bruck an der Mur, ca. 100m Fußweg entfernt (Anfahrt über Herzog-Ernst-Gasse, Kupferschmiedgasse und Hohen Markt) |
|
|
|
|
|
|